Mitarbeiter-Benefits? Sollten womöglich abgeschafft werden!

Wie in allem, was wir tun, haben wir auch bei den Benefits eine klare Haltung: sie sind nicht der Grund, warum man bei uns arbeitet.

Man könnte meinen, das ist eine steile These – doch diese Aussage beschreibt im Kern unsere Unternehmenskultur.  

Aber bevor irgendwer entrüstet abspringt, sei gesagt: natürlich haben wir für unsere Kolleginnen und Kollegen Benefits. Und wir sind uns sicher, die können sich auch sehen lassen. Denn zwischen Teamevents, betrieblicher Altersvorsorge, Dienstrad, Gewinnbeteiligung, Essenszuschuss, Rabattkarten bis zum Arbeiten 4.0 ist so ziemlich alles abgedeckt, was möglich ist. 

Doch alle Benefits sind für uns immer nur ein Bonus, jedoch sie sind nicht der Grund, warum man bei uns arbeitet – oder anfangen sollte, zu arbeiten. Und sollte das doch mal so sein, dann müssten wir dringend etwas ändern. 

Was das alles meint, darauf möchten wir in diesem Beitrag eingehen und gleichzeitig einen Einblick geben, was uns als Enloc ausmacht. 

Von den Benefits zur Unternehmenskultur

Wie spannt man den Bogen von den Benefits für die Mitarbeitenden hin zur Unternehmenskultur? Nun, dafür gibt es verschiedene Ansatzpunkte.

Einer ist, dass uns neue Kolleginnen und Kollegen immer wieder mitteilen, wie ungewöhnlich wir offenbar sind. Das ist zwar nichts Neues für uns, aber dass sie das alle als wesentlichen Grund gesehen haben, bei und mit uns arbeiten zu wollen, macht uns schon nachdenklich.

„Ich will nicht sagen, dass wir nicht normal sind, aber wir sind auf jeden Fall nicht regulär und unterscheiden uns total von anderen. Sei es im Umgang mit Kunden oder im Team. Wir spielen nichts vor, sondern sind natürlich, authentisch (Enloc-authentisch) und gleichzeitig hochprofessionell."

ALEXANDRA

— HR Managerin

Ein anderer ist, dass wir gleichzeitig beobachten konnten, dass sich Bewerbende gegen uns als Arbeitgeber entscheiden, weil wir ihnen offenbar nicht genug Sicherheit bieten können. Sicherheit meint jedoch nicht, dass wir als Unternehmen nicht solide aufgestellt wären. (Niemand, der uns kennt, wird überrascht sein, dass wir völlig unabhängig und ohne Fremdkapital wachsen. Aber das nur am Rande.) Sicherheit meint, dass bei uns nichts lange als gegeben hingenommen wird.

„Was ich von Anfang als Herausstellungsmerkmal gesehen habe: die Enloc hat immer großes Interesse daran, sich zu verbessern. Wir sind alle zu jeder Zeit offen für neue Prozesse und Weiterentwicklung, mit Stillstand können wir nichts anfangen. Und den Ausdruck „Das haben wir schon immer so gemacht“ gibt es bei uns einfach nicht.“

Vanessa

— App-Entwicklerin

Als mittelgroßes Unternehmen bieten wir vielfältige Positionen, vom Controlling bis hin zur App-Entwicklung. Wir fördern Teamstrukturen, in denen sich unsere Leute auf Augenhöhe und über Teams hinweg begegnen können, damit sich jedes Team mit seinen spezifischen Kompetenzen einbringen und alle voreinander lernen können. 

Und wenn junge Werkstudentinnen zu beispielhaften App-Entwicklerinnen werden und mit dem Praktikumszeugnis einen Arbeitsvertrag überreicht bekommen, dann ist das schon irgendwie typisch für die Enloc.

Vanessa, eben jene junge App-Entwicklerin, beschreibt das wie folgt: „Ich kann mich bei meinen Aufgaben entfalten und arbeite an den Projekten, die mir Spaß machen. Ich habe zu jeder Zeit das Gefühl, dass meine Sichtweisen und Vorschläge gehört und wertgeschätzt werden. Selbst als vormalige Werkstudentin wurde mir Vertrauen entgegengebracht und ich konnte eigenverantwortlich arbeiten.“

Ein weiterer Ansatzpunkt ist, dass wir uns durch einen Podcast mit und von Mark Poppenborg mit dem Titel „#54 - Geht dich die Gesundheit deiner Mitarbeiter etwas an, Mark?“ inspiriert fühlten, das Thema aus dieser Sicht aufzugreifen. 

In diesem Podcast skizziert er den vermeintlich fortwährenden Trend, bei dem sich Unternehmen durch unzählige Benefits und (Gesundheits-)Angebot als Arbeitsgeber zu differenzieren versuchen. Doch gleichzeitig sieht er die Gefahr, dass durch immer mehr Angebote die Selbstverantwortung der Menschen unterwandert wird.

Unternehmenskultur und Arbeitsumfeld als Benefit 

Natürlich haben wir als Unternehmen ein enormes Interesse daran, dass es unseren Leuten gut geht. Dafür schaffen wir die richtigen Rahmenbedingungen und tun alles dafür, um die Arbeit zu erleichtern. 

Doch wir setzen beim konsequenten Abbau sämtlicher Bürokratie an und bieten eine offene und angemessene Arbeitsumgebung an, um so für das Wohlergehen unserer Leute zu sorgen. Unser gemeinsames Ziel: weniger Beschäftigung, mehr echte Arbeit. 

Wir sorgen für Strukturen, um die Stimmung im Unternehmen nahezu in Echtzeit einfangen zu können und leben eine entwaffnende Transparenz, mit der meist auch die fordernde Offenheit einhergeht, mit der alles angesprochen wird. Bei uns gibt es wenig Raum für politische Manöver, Flurfunk oder unfreie Befindlichkeiten. Weil am Ende sowieso alles rauskommt, sparen wir uns Umwege und sprechen alles direkt an.

„Das Besondere an der Arbeit bei der Enloc ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen, die immer sagen, wenn was ist, nichts in sich hineinfressen", so beschreibt es Alexandra, die bei uns den Bereich HR verantwortet.

 

Unsere größten Benefits sind Verantwortung und Selbstwirksamkeit

Man entscheidet sich für uns als Arbeitgeber – und vielleicht auch als Kunde, weil die Dynamik und der Zusammenhalt bei uns im Team sehr groß sind. Das spürt man bereits im Bewerbungsprozess, spätestens aber, wenn unsere Geschäftsführer in ihrer unnachahmlichen Art von unserem Tagesgeschäft erzählen. 

„Ich war 2019 auf aktiver Jobsuche und habe die Chance bekommen, bei der Enloc anzufangen. Alles, was mir durch den Geschäftsführer Ilin schmackhaft gemacht wurde, hat sich bestätigt. Nach fast zwei Jahren bin ich mir sicher, hier kann sich jeder auf jeden verlassen und jeder steht für den anderen ein. Und rückblickend weiß ich: ich kenne kein vergleichbares Unternehmen.“

Marcel

— rechts im Bild, ist Teil des Teams Controlling

Und dennoch haben wir klassische Benefits 

Wie in allem, was wir tun, haben wir auch bei den Benefits eine klare Haltung: sie müssen zu unserem Unternehmen passen und sie müssen für alle gleichermaßen gelten. Doch vor allem können Benefits nicht die Basis für Leistung sein, sondern sie sind für uns ein unternehmerisches Arbeitsmittel, mit dem wir natürlich auch Wertschätzung ausdrücken (können).

Alexandra, die seit fast vier Jahren Teil der Enloc ist, beschreibt es wie folgt: „Die Enloc als Arbeitgeber ist tatsächlich sehr bemüht, sich an die Lebenssituationen unserer Kolleginnen und Kollegen anzupassen. Wir arbeiten daran, dass es immer mehr „family friendly“ wird und reagieren sofort darauf, wenn sich die Lebensumstände der Menschen ändern. Darüber hinaus haben wir tolle Benefits, bei denen sich manche vielleicht nicht einmal bewusst sind, was wir alles zusätzlich erhalten.“

Und genau deswegen braucht es beide Partner: die Kolleginnen und Kollegen, die proaktiv und selbstverantwortlich agieren und auf unser Unternehmen zugehen und die Enloc als Arbeitgeber, der alle Rahmenbedingungen schafft, die Verantwortungsübernahme und Leistungsbereitschaft fortwährend erlauben 
und fördern.

Was daraus entsteht, darüber wissen wir in Zukunft noch viel mehr zu berichten. #whynot

Du willst bei der Enloc Verantwortung übernehmen?

Ich erzähle Dir gern noch mehr über die "Enloc Kultur" und freue mich,
Dich kennenzulernen.

ALEXANDRA MAULHARDT

— HR Managerin

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